Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO Konzert für Klavier,Trompete und Streichorchester

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  • 900202
  • Immer mehr fesselt und berührt Schostakowitschs Musik Menschen in aller Welt. Wie kaum eine andere ist sie Zeugnis einer schweren politischen Epoche und zugleich zeitloser Ausdruck existenzieller menschlicher Empfindungen und Erfahrungen. Für mich persönlich - so der vor zwei Jahren verstorbene Dirigent Mariss Jansons - "ist Schostakowitsch einer der ernsthaftesten und aufrichtigsten Komponisten überhaupt."
Beschreibung & Hörproben
Nun veröffentlicht BR-KLASSIK zwei weitere herausragende Interpretationen: das beeindruckende... mehr
CD 1
1/01. 1. Allegretto - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 05:53
2/02. 2. Lento - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 07:18
3/03. 3. Moderato - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 01:41
4/04. 4. Allegro con brio - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 07:00
5/01. 1. Allegro - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 05:18
6/02. 2. Moderato - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 06:26
7/03. 3. Presto - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 02:51
8/04. 4. Largo - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 03:05
9/05. 5. Allegretto - Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO 06:37
"Konzert für Klavier,Trompete und Streichorchester"
Setinhalt: 1
Gesamtspieldauer: 046:09h
Erscheinungsdatum: 04.03.2022
EAN/UPC-Code: 4035719002027
Medium: CD
Komponist: Schostakowitsch, Dmitri
Hersteller: BR-KLASSIK
Interpret: Bronfman/Läubin/Jansons/BRSO

Produktbeschreibung

Nun veröffentlicht BR-KLASSIK zwei weitere herausragende Interpretationen: das beeindruckende Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester sowie die neunte Symphonie des bedeutenden russisch-sowjetischen Komponisten - live interpretiert vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter seinem langjährigen Chefdirigenten Mariss Jansons. Das (erste) Klavierkonzert Schostakowitschs bietet effektvolle Klaviervirtuosität, mutige Experimente, Persiflage und Karikatur diverser musikalischer Richtungen. Es entstand im Sommer 1933, nur wenige Wochen nach der Fertigstellung seiner Oper "Lady Macbeth von Mzensk". Er selbst nannte es eine "spöttische Herausforderung an den konservativ-seriösen Charakter des klassischen Konzert-Gestus". Gerade in diesem Konzert zeigt sich die immense Bandbreite, derer sich der noch unbekümmerte 26jährige Komponist in der Pracht seines Talents zu bedienen wusste. Eine Fülle musikalischer Gedanken und Einfälle fügt er zu einem bunten und faszinierenden Kaleidoskop zusammen. Trotz der unterschiedlichen Reize wirkt das Konzert nicht chaotisch oder überfrachtet: Der junge Schostakowitsch wahrte mühelos die Balance. Einen ähnlich (diesmal jedoch höchst gefährlichen) Balanceakt zwischen kreativem Schaffen und staatstreuer Anpassung vollzog der Komponist in seiner neunten Symphonie, die am 3. November 1945 in Moskau uraufgeführt wurde: Anstelle des erwarteten heroisch-regimekonformen Orchesterdonners nach dem Muster der siebten "Leningrader Symphonie" erklang eine verspielte Musik, ohne Pathos, eher gewitzt und voll von Anspielungen, bei der irgendetwas nicht recht zu stimmen scheint. Ein musikalisches Vexierspiel voller ironischer Brechungen, Karikaturen pathetischer Triumphmusik - von der Zensur zwar als Maskerade erkannt, aber nicht ohne weiteres zu entschlüsseln. Schostakowitsch hatte Stalin verspottet, ohne dass dieser es bemerkte.

- Referenzaufnahme von Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete Nr. 1 zusammen mit der neunten Symphonie
- Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung seines langjährigen Chefdirigenten Mariss Jansons, eines ausgewiesenen Fachmanns für das slawische Repertoire
- Der international gefragte Pianist Yefim Bronfman wird für seine mustergültigen Interpretationen der Klavierkonzerte Schostakowitschs geschätzt. An seiner Seite übernimmt Hannes Läubin den Trompeten-Solopart
- Mitschnitt eines Münchner Konzerts vom Oktober 2012 März und eines vom März 2011 aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins

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