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Kapelle Josef Menzl



Kapelle-Josef-Menzel

  Tonträger

Die Kapelle Josef Menzl wurde im Juli 1995 bei einer Schlägerei in Brennberg (bay. Wald) gegründet. Alte Musik und junge Frauen waren und sind die Vorliebe der anfangs acht, später neun Musikanten. Gemeinsamkeiten wie chronischer Geldmangel, verstärkter Fortpflanzungstrieb und die Liebe zum bayrischen Brauwesen hielten die Besetzung zusammen und waren die Grundlage der ersten Erfolge. Es folgten internationale Spitzenengagements wie das Keilberger Erdbeerfest und das Oberislinger Pfarrfest, die den kometenartigen Aufstieg der Kapelle Josef Menzl begründeten.





Inspiriert wurde die Kapelle zunächst von der Gruppe „d’Saulocker“ aus Regensburg, die in den siebziger Jahren als erste Gruppe nach dem Krieg in dieser typischen Besetzung spielte. Später kamen Stücke aus dem Repertoire der Kapelle Oskar Sattler, Wiesenfelden (vormals Bosl, Cham) hinzu. Auch der Stil des Musizierens – der kräftige Bass, die laute Es-Klarinette und die scharfen Trompeten wurde von den Waldlerkapellen abgeleitet. In den frühen Aufnahmen der aus Deggendorf stammenden Kapelle Otto Ebner lässt sich dieser Stil ebenfalls erkennen. Nach einiger Zeit wurde die Besetzung um einen zweiten Hornisten auf neun Mann erhöht. Die Nebensoli sind jetzt zweistimmig und die Bandbreite des Repertoires ist um vieles größer geworden. Es reicht von Zwiefachen, Schottisch, einfachen Liedern und Volkstänzen bis hin zu Straßenmärschen und alten böhmischen Stücken. Dabei kommt es nicht auf regionalspezifische Stücke an, sondern eher, ob das ein oder andere Stück zum Charakter der Kapelle passt. Das Programm wird deshalb individuell auf die jeweilige Veranstaltung angepasst.
Durch ihre konsequente Linie hinsichtlich der Repertoires unterscheidet sich die Kapelle Josef Menzl deutlich von der kommerzialisierten Massenunterhaltungswelle. Die Stücke sind größtenteils Volksgut, die in Eigenbearbeitung arrangiert werden.